Welche Folgen werden durch die Standardisierte Bewertung nicht erfasst?

Die mögliche Umsetzung einer der A-Varianten würde eine massive Beeinträchtigung der Natur bedeuten, insbesondere im Bereich der zu querenden Wabe- und Mittelriedeauen. In diesem Bereich wurden in der Vergangenheit verschiedene Bereiche als besonders schützenswert eingestuft und in unterschiedlichen Dokumenten als solche beschrieben. Eine Auswahl dieser Bereiche, deren Überbauung oder Durchteilung durch die A-Varianten droht, ist im Folgenden aufgelistet und hier auf der Karte zu sehen:

  • Kernzone des Biotopenverbundkonzeptes der Stadt Braunschweig laut Landschaftsrahmenplan Stadt Braunschweig 2000
  • Wiesen und Weiden im ausgewiesenen Landschaftsschutz- und Überschwemmungsgebiet laut Flächennutzungsplan der Stadt Braunschweig Neufassung 2005
  • Renaturierung von Mittelriede gemäß Gewässerentwicklungsplan in 2010 mit Mitteln der Bürgerstiftung Braunschweig laut Gewässerentwicklungsplan
  • Pflegebiotop Vossenkamp des BUND-Kreisgruppe Braunschweig (Sandmagerrasen, Streuobstwiesen)
  • Besonders geschütztes Biotop: Lebensraum der Blauflügeligen Ödlandschrecke - laut Bebauungsplan „Im Holzmoor“ GL 44 vom 16.11.2004: Zum Schutz von streng und besonders geschützter Tierarten wurden öffentliche und private Grünflächen zur Verbesserung des Kleinklimas, der Luftqualität und der Eignung als Lebensraum für Tiere und Pflanzen festgelegt.
  • Zu erhaltende Gehölzgruppe laut Bebauungsplan „Im Holzmoor“ laut Bebauungsplan GL 44 vom 16.11.2004
  • Regenrückhaltebecken als Bestandteil der Grünachse des Wohngebiets „Im Holzmoor" laut Grünordnungsplan zum Bebauungsplan GL vom 16.11.2004
  • Ausgleichsfläche des Bebauungsplans „Schunterterrassen“ mit neu angelegten, renaturierten Bereichen laut Bebauungsplan QU66

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass eine Reihe sensibler Naturbereiche von einer Querung der Wabe- und Mittelriedeauen beeinträchtigt wäre.

Zurück
Weiter