Ausgleichsmaßnahmen

Im Kapitel VIII „Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft“ werden die Ersatzmaßnahmen für die Bebauung des bisherigen Grabelandes beschrieben. In Abschnitt 3 wird hier der Geltungsbereich C in Riddagshausen beschrieben. Dabei wird ein auch heute schon durch eine Wiese und Gehölz bewachsenes Gebiet zur Ersratzmaßnahme deklariert, in dem zusätzliche Blumensamen ausgebracht werden sollen und der Mäh-Rhythmus verändert wird. Damit wird der eigentliche Sinn und Zweck von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen ad absurdum geführt:

Einerseits wird der heutige Natur-Lebensraum vom Holzmoor-Nord mit zahlreichen Vögeln, Reptilien und Insekten auf vielen m² von 100% auf 0% reduziert, und zur Kompensation wird ein schon bestehender Lebensraum von Natur um ein paar % aufgewertet. Vor dem Hintergrund der leidenden Natur und der zunehmenden Bedeutung des Klimaschutzes, ist dies nicht hinnehmbar. Sinnvoller wäre die Entsiegelung und Renaturierung einer Industrieruine oder einer Straße. Mit der hier vorgeschlagenen Maßnahme kommen wir dem Verschlechterungsverbot nicht nach.

Daher fordere ich, dass eine echte Kompensation der zerstörten Natur stattfindet.

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