'Im Holzmoor' als Hauptzufahrt

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Straße “Im Holzmoor” ist als Hauptzufahrt für das Baugebiet “Holzmoor-Nord” denkbar unbrauchbar. Anwohner erleben bereits jetzt regelmäßig Verzögerungen und Behinderungen.

Das Abbiegen aus dem Holzmoor auf die Bevenroder Straße ist, gerade zu Stoßzeiten, eine zeitraubende Angelegenheit. Auf der Bevenroder Straße gibt es durchgehend fließenden Verkehr, aber auch Stau hinter abbiegenden Fahrzeugen. Jedes Fahrzeug muss lange auf eine Lücke warten, es ergeben sich auch bei geringem Verkehr auf der Straße ‘Im Holzmoor’ erhebliche Wartezeiten von mehreren Minuten.

Ob eine Ampelanlage hilft ist fraglich. Bei Rückstau auf der Bevenroder Straße werden bei ‘grün’ kaum Fahrzeuge abfließen können. Die einfachen Volumenbetrachtungen der Verkehrsgutachten greifen diesen Punkt nicht auf. Durch Fahrzeuge aus dem neuen Baugebiet wird sich das Abbiegen noch mehr verzögern.

Weiterhin erlaubt die Straßenbreite in der Straße ‘Im Holzmoor’ kein gefahrloses Passieren bei Gegenverkehr. Dann muss die Geschwindigkeit reduziert, teilweise angehalten werden. Gegenverkehr würde durch das neue Baugebiet deutlich häufiger werden, z.B. durch den Bringdienst zur geplanten Kita. Dass dieser nicht mit dem PKW erfolgt ist Wunschdenken. Bei den geplanten Verkehrsmengen sind Rückstaus und gegenseitige Blockaden bis zum Verkehrskollaps zu befürchten.

Wie man so eine enge Straße als Hauptzufahrt für ein großes Baugebiet planen kann ist ein Rätsel. Duisburger und Essener Straße hätten eine ausreichende Breite, eine neue Zufahrt könnte passend angelegt werden. Für aktuelle Anwohner gibt es zur Straße ‘Im Holzmoor’ keine Alternativen. Sie werden in ihrer Mobilität deutlich eingeschränkt.

Geplante Maßnahmen wie Abbiegespuren auf der Bevenroder Straße gehen an den eigentlichen Problemen vorbei. Generell ist die Bevenroder Straße bereits jetzt hoch belastet und nicht in der Lage, weiteren Verkehr aus neuen Baugebieten aufzunehmen.

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